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von Christian Köster (Veröffentlicht am 28.04.2023)
Großes und weit ausstrahlendes Opus
Dieses Werk von Albert Frey ist so groß, dass man kaum Worte findet, um es schnell zusammenzufassen. Ich versuche es trotzdem einmal in aller Kürze...
Bei "Sieben Worte" fällt mir sofort so manche klassische Vorlage ein, wie das Oratorium von Joseph Haydn. Klassisch und orchestral geht es hier auch zu, dank der tollen Arrangements von Florian Sitzmann. Der Bezug zur Klassik ist nach meiner Einschätzung klar gewollt.
Aber ich werde hier nicht nur an Joseph Haydn erinnert, sondern stilistisch auch an die großen Oratorien vor allem der 1970er und 1980er Jahre, zum Beispiel von Siegfried Fietz oder Klaus Heizmann.
Apropos klassisch: Ein paar seiner unkaputtbaren Klassiker hat Albert Frey hier neu arrangiert und aufgenommen. Sie stehen hier natürlich in einem neuen Kontext, nämlich einer Betrachtung des Kreuzes aus vielen verschiedenen, zum Teil auch ungewöhnlichen, Perspektiven. Denn die "Sieben Worte" sind nicht nur rückwärts gewandt, sondern in der Auswahl der begleitenden Themen und der theologischen Impulse top aktuell.
Technisch und musikalisch ist die Performance und Aufnahme auf absolut höchstem Niveau. Wir haben von Albert Frey nichts anderes erwartet...
Alles zusammengenommen, verdient "7 Worte" absolut das Prädikat "Wertvoll" und dürfte dank seiner tiefgehenden Betrachtung ein Publikum weit über den "Worship"-Bereich hinaus ansprechen.
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