Details
Bewertungen
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von Ruth (Veröffentlicht am 28.07.2021)
Nicht für junge Eltern geeignet!
Das Buch beginnt inspirierend. Die Autorin hat einige gute Tipps und Ratschläge parat, leider kann ich das Buch dennoch absolut nicht empfehlen, da es junge und möglicherweise wenig informierte Mütter dazu anleitet, Verstand und Intuition aus dem Fenster zu werfen, und das frisch aus dem Bauch gekommene Baby nach Uhr und Ratgeber zu formen und zu erziehen.
Ich bin dankbar, dass ich es nicht schon in der Schwangerschaft oder der frühesten Baby-Zeit in die Hände bekommen habe, und möchte auch unter allen Umständen davor warnen, es christlichen Erst-Müttern wohlmeinend zur Geburt zu schenken. Stillen nach Bedarf und individuelles Schlafen? Fehlanzeige.
Wer seinem wenige Monate alten Baby nicht bald einen vom Erwachsenen bestimmten Rhythmus aufzwingt, kommt in dem Buch nicht gut davon. Kein Wort davon, dass Babys mehr Trinken müssen, wenn sie Zahnen, es heiß ist, sie viel Verarbeiten müssen etc., etc.
Intuitive Mütterlichkeit (geht auch ohne Esoterik)? Unerwünscht.
Auch das Tragen, das viele ihrer Probleme sicher auch anders gelöst hätte, findet keine Erwähnung.
Sie erzählt von ihren Erfahrungen als Kinderkrankenschwester mit Frühchen, deren besondere Situation aber sicher nicht der Maßstab für gesunde Babys, die bei der Mutter sein dürfen, ist.
Die Aussage, sie halte es für ihre Aufgabe als christliche Mutter, ihr Baby möglichst früh zum Durchschlafen zu bringen, macht Frauen ein völlig falsches Bild, was ihre Aufgabe als christliche Mutter wirklich ist. Vom Durchschlafen und alleine schlafen, in den Schlaf schreien lassen und Stillen nach Uhrzeit lese ich nichts in der Bibel.
Sie begründet ihre Ansichten weder biblisch noch wissenschaftlich. Logisch, denn dann würde ein anderes Ergebnis herauskommen. Stattdessen wandelt sie leider - wenn auch sicher nicht absichtlich - auf den Spuren von „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“ und „Jedes Kind kann schlafen lernen“.
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von Sheyla M. (Veröffentlicht am 29.06.2021)
Liebevoll und hilfreich geschrieben
Ich kann die negativen Bewertungen hier nicht verstehen. Weder ruft die Autorin dazu auf, Babys brüllen zu lassen, noch zieht sie über andersdenkende Mütter her. Im Gegenteil betont sie schon am Anfang des Buches, dass ihre Ratschläge Ideen und Impulse sind und keine strikten Vorgaben, an die sich jeder zu halten hat! Zudem kommt immer wieder ihre doch sehr bescheidene Haltung zu Tage, dass sie sich selbst in keinem Fall als perfekte Mama sieht.
Mir persönlich haben viele Tipps und Ideen zu Babypflege, Stillen, Partnerschaft und Glaube im Alltag sehr geholfen. Ich finde zudem, dass das Buch in einem sehr liebevollen, persönlichen Tonfall geschrieben wurde.
Wer sich an diesem Buch so stört, hat es definitiv durch die falsche Brille gelesen. Die Autorin ist gläubig und stellt Jesus in den Mittelpunkt ihres (Mama-)Lebens. Da muss man nun mal davon ausgehen, dass sie sich in manchen Ansichtspunkten eben vom gängigen Mainstream der heutigen Muttis unterscheidet. Wem das so aufstößt, der muss sich andere Bücher im säkularen Bereich suchen.
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von Deborah (Veröffentlicht am 20.05.2021)
Sehr abwertend gegenüber anderen geschrieben
Als ich das Buch kurz nach der Geburt unserer Tochter gelesen habe, war ich erschrocken und wütend zugleich!
Hier werden fragliche Erziehungsmethoden angepriesen (Kind schreien lassen etc.) und viele Anekdoten anderer Mütter erzählt, die von der Autorin abgewertet werden. Bibelstellen werden aus dem Kontext gerissen und das Bild der Autorin als "biblisch" dargestellt, wohingegen andere Erziehungsmethoden, die eher bedürfnisorientiert sind, als weltlich und ungeistlich abgetan werden. Ich kann das Buch leider nicht empfehlen.
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von Judith (Veröffentlicht am 30.04.2021)
Perfekte Mischung
Dieses Buch vereint gute praktische Tipps über das 1x1 der Babypflege mit einer sehr hilfreichen Grundlage zur Identität als Mutter und Tochter Gottes.
Die Autorin ist Kinderkrankenschwester und mehrfache Mutter. Das zeugt von einem professionellen und erprobten Wissen.
Die Bemängelung in den Bewertungen kann ich absolut nicht nachvollziehen.
Der Satz ist aus dem Zusammenhang gerissen worden.
Sie sagt lediglich, dass man den Druck, beim ersten Kind immer alles sofort für es tun zu müssen, manchmal beruhigen kann, indem man sich sagt: „Hätte es jetzt noch ein Geschwisterkind, dann könnte ich auch nicht in dieser Sekunde springen.“
Sie sagt deutlich, dass man Kinder nicht schreien lassen soll und hat gleichzeitig wunderbare Tipps und Tricks.
Ich empfehle dieses Buch gerne, auch wenn ich manche der konservativen Rollenbilder nicht teilen kann. Die Ratschläge zum Thema Schlaf, Ernährung, Identität als Mutter, Stille Zeit, Umgang als Paar sind so gut, dass ich über das andere hinwegsehen kann.
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von Susanna (Veröffentlicht am 25.09.2020)
Mit Bedacht zu genießen
Tatsächlich hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut, da es endlich ein christlicher Erziehungsratgeber war. Leider wurde ich enttäuscht bzw. fand nicht die oder nur wenige Tipps die meinen Alltag erleichtert haben. So finde ich die Idee, die Kinder nach der Ferber-Methode zum schlafen zu bringen nur um Zeit zu gewinnen, erschreckend. Auch die Sichtweise auf andere Erziehungsstile empfand ich als abwertend. Daher gibt es von mir eine schlechte Bewertung.
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von Susanna (Veröffentlicht am 02.08.2020)
Ernüchterung statt Unterstützung
Ich hatte mir von diesem christlichen Ratgeber wesentlich mehr erhofft. Stattdessen gab es Tipps, wie das in-den-Schlaf-schreien-lassen, um Zeit zu gewinnen. Auch war ich beim Lesen sehr erschrocken über die Bewertung anderer Erziehungsstile durch die Autorin. Dieses Buch würde ich nicht weiterempfehlen.
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von Anny (Veröffentlicht am 14.04.2019)
Sehr hilfreiches und ermutigendes Buch
Ein wunderschönes, ermutigendes Buch, welches garantiert nicht immer dem heutigen Mainstream unter Müttern entspricht, aber einfach nur alltagstauglich ist und tolle Ratschläge enthält. Die Autorin schreibt in einer sehr verständnisvollen und ermutigenden Art und Weise, dass es einer gestressten und unperfekten Mami nur guttun kann. Sie teilt aus ihrem Alltag wertvolle Erfahrungen über Themen wie Wochenbett, Partnerschaft, Stille Zeit & Gemeindeleben, Stillen/Füttern, Zeitmanagement usw. Damit hat man eine Reihe guter Vorschläge und Ideen, wie man den Alltag mit Kind(ern) optimieren und die Bedürfnisse des kleinen Erdenbürgers rundum stillen kann. Sehr schön finde ich, dass die Autorin bei ihren praktischen Tipps nicht in der Schiene der alternativen Methoden und Esoterik fährt, wie man als Mama heute buchstäblich damit überladen wird. Tolles Buch, nur zu empfehlen!
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