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von Iris Held (Veröffentlicht am 01.09.2014)
In „Der Geschmack des Wassers: Der Hexenprozess von Dillenburg“ verarbeitet die Autorin Ingrid Kretz einen Teil ihrer eigenen Familiengeschichte in einen spannenden historischen Roman. Sie erzählt die Geschichte ihrer Ahnin Barbara Weitzel und ihrer Schwester Lena, die im 16. Jh. in Dillenburg lebten und als Hexen angeklagt wurden. Hauptbetreiber der Anklage ist der reiche Fuhrmann und Gastwirt Cuntzen, der Schuldige für die Krankheit seines Sohnes und den Verlust mehrerer Pferde sucht. Und kaum sind die beiden unschuldigen Frauen als Hexen gebrandmarkt, finden sich weitere Dörfler, die ihnen Untaten unterstellen. Der Pfarrer des Ortes und der zuständige Graf sind vernünftige Leute und haben wenig Verständnis für den Hexenwahn, doch werden sie sich gegen die aufgebrachten Dörfler wehren können?
Mir hat die Geschichte um Lena und Barbara gut gefallen. Die Autorin schafft es sehr gut, die Atmosphäre, den Glauben und das Denken der damaligen Zeit einzufangen und die Geschichte hebt sich wohltuend von reißerisch aufgemachten Liebesgeschichten im historischen Mäntelchen ab. Mein Fazit: lesenswert!
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