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Bewertungen
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von MeineKleineBuecherecke (Veröffentlicht am 19.12.2024)
Wow, was für ein Roman!
Eine absolut wunderschöne, sehr berührende,
aber natürlich aufgrund der Thematik auch traurige Geschichte.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und wollte das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, angenehm zu lesen und mitreißend. Man vergisst für ein paar Stunden einfach alles um sich herum und taucht komplett in die Geschichte von Manfred - kurz Fred - ein.
Fred ist ganz ein feiner Mensch und war mir von Anfang an sympathisch. Ich fühlte sehr mit ihm mit und konnte viele seiner Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen.
Die Autorin schafft es sehr gut, einem die Situation von damals anschaulich vor Augen zu malen. Es muss einfach furchtbar gewesen sein- mitten im Krieg, umgeben von all dem Leid und Hass.
Was ich besonders an Romanen wie diesen liebe ist, dass sie uns vor Augen führen, dass sogar in den schlimmsten Zeiten unser Glaube an Gott uns Halt und Trost gibt. Wir sind niemals alleine. ER ist da und verlässt uns nicht.
Außerdem basiert dieser Roman auf einer wahren Begebenheit, was ihn noch besonderer und eindrücklicher macht!
Ich kann ihn euch von Herzen empfehlen und glaube, dass er euch genauso gut gefallen wird, wie er mir gefallen hat! -
von lielo99 (Veröffentlicht am 02.12.2024)
Ein berührendes Buch
Es ist eine wahre Geschichte, die bis heute immer wieder erzählt wird. Im Jahr 1914 standen sich erbitterte Feinde an der Westfront gegenüber. Junge Soldaten zitterten vor Kälte und Angst. Sie fürchteten sich vor dem Feind und das auf beiden Seiten. "Ein Lied für den Feind" ist eine Geschichte, die nicht in Vergessenheit geraten werden sollte.
Fred und sein jüngerer Bruder leiden unter der Brutalität ihres Vaters. Immer dann, wenn er Alkohol getrunken hat, wird er aggressiv. Er schlägt seine Söhne so heftig, dass sie ernsthaft verletzt werden. Es geht so weit, dass sich freiwillig zum Dienst an die Front melden. Obwohl ihnen bewusst ist, dass sie ihre liebe Mutter mit dem brutalen Vater alleine lassen.
Die Erzählung wechselt zwischen der Vergangenheit im Haus der Eltern und der Gegenwart an der Front. Die Angst der jungen Soldaten in den Schützengräben, ihr Hunger und ihr Heimweh wurde von der Autorin gut dargestellt. Immer wieder erleben die Hauptpersonen, dass auch in größter Not, eine Verbindung zu Gott ihnen hilft. Selbst wenn das Leben für sie zuweilen kaum erträglich ist, sie meistern ihr Schicksal. Ein kindlicher Glaube bringt Ruhe und Zuversicht, wenn das Leben so gar nicht lebenswert erscheint.
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