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Bewertungen
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von Sophie H. (Veröffentlicht am 28.02.2025)
Macht süchtig
Das Buch „Gefahr auf den Great Plains“ ist der zweite Band der Siedler-Serie von Heidi Ulrich. Generell kann man diesen Band auch lesen, ohne Band 1 zu kennen, denn die Schauplätze und Figuren werden im Buch vorgestellt. Allerdings bringt man sich damit um ein großes Lesevergnügen, weswegen ich empfehlen würde, zunächst Band 1 zu lesen.
Die Bücher handeln von Siedler, die mit Planwagen in den Westen ziehen. Als Grundlage dient eine der letzten Treckreisen in den amerikanischen Westen im Jahr 1868. Soweit ich das beurteilen kann, hat Heidi Ulrich hier sauber recherchiert.
Der Titel macht es schon deutlich: In diesem Buch geht es um die Gefahren, die auf so einer Reise lauern. Seien es wilde Tiere (z.B. Giftschlangen) oder auch Mitreisende, die nicht nur gute Absichten hegen. Sehr sensibel wird auch das Thema „Indianer“ angesprochen. In dem Buch geht es um Themen, wie Freundschaft, Zusammenhalt und Zuverlässigkeit und um den christlichen Glauben. Letzteres ist das große Plus dieser Bücher. Heidi Ulrich gelingt es kinderleicht, von ihrem Glauben zu erzählen und wie die Menschen ihn damals gelebt haben. Das wirkt nie irgendwie aufgesetzt. Und auch Menschen, die den Glauben noch nicht für sich entdeckt haben, kommen in dem Buch zu Wort.
Mir sind die Protagonisten sehr ans Herz gewachsen und ich hoffe sehr, dass es noch eine Fortsetzung dieser tollen Reihe geben wird!
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von isabellebo (Veröffentlicht am 24.02.2025)
Sehr gelungen und einnehmende Fortsetzung
"Gefahr auf den Great Plains" von Heidi Ulrich, ist der zweite Band der Siedler-Serie in dem die Reise einer Gruppe von Auswanderern durch die Prärien Nordamerikas spannend fortgesetzt wird.
Die Durchquerung der Great Plains, der endlos scheinenden Prärie Nordamerikas, ist ein echtes Abenteuer. Nicht nur ein Steppenbrand und eine wilde Büffelherde halten die Reisenden um Treckführer Nate Henderson in Atem. Auch ein unsichtbarer Schmuckdieb, eine Klapperschlange und der Boss einer Verbrecherbande sorgen für helle Aufregung.
Heidi Ulrich nimmt auch im zweiten Band der Siedler-Reihe ihre Leser direkt von Anfang mit, in eine aufregende, spannend und abenteuerreiche Weiterfahrt durch die Prärie. Obwohl sehr gut auf den Ersten Band eingegangen wird, die Treckingroute direkt am Anfang des Buches sowie die Teilnehmer in einer Personenübersicht bildlich dargestellt werden, ist es für das bessere Verständnis aber dennoch empfehlenswert wenn man mit dem ersten Band der Reihe startet. Ausserdem erlebt man so die Atmosphäre und die Erlebnisse auf ihrer Reise einfach besser. Denn auch in der Fortsetzung warten auf die Treckingmitglieder überall Gefahren und Herausforderungen denen sie sich stellen müssen.
Richtig toll und gut gefällt mir die fesselnd und detailreich Erzählweise, wodurch die beschriebenen Erlebnisse und die Atmosphäre während ihrer Reise richtig lebendig wird. Auch die Tagebucheinträge die nun von Lydianns Zwillingsschwester Laura übernommen werden, geben der Geschichte die nötige Tiefe und verstärken das Eintauchen in die Handlung. Die Charaktere sind sympathisch und authentisch ausgearbeitet die einem ein Stückchen mehr ans Herz wachsen, und sich während dem Verlauf der Handlung weiter entwickeln. Auch die Illustrationen und die optische Gestaltung des Buches tragen zur ansprechenden Atmosphäre bei.
Es macht richtig Spass die Treckingmitglieder auf ihrer Reise zu begleiten aber auch zuzusehen wie der christliche Glaube, durch Gebete und Verse gekonnt ohne Aufdringlich zu sein, in die Handlung miteingeflochten werden.
Das Buch richtet sich sowohl an Jugendliche als auch an erwachsene Leser, die Abenteuerromane mit historischem Hintergrund mögen. Die Mischung aus Spannung, Emotion und glaubensbasierten Elementen macht es zu einer überaus gelungenen Fortsetzung der Reihe. -
von Grace2 (Veröffentlicht am 08.02.2025)
Gelungene Fortsetzung, die auf weitere Bände hoffen lässt.
Das Buch „Gefahr auf den Great Plains“ der Autorin Heidi Ulrich ist der zweite Band der neuen Siedler Serie. Grundsätzlich könnte er auch unabhängig vom ersten Band gelesen werden, da sowohl die Treckroute anhand einer Karte und die Hauptpersonen in einer Übersicht vorgestellt werden, doch ist es für den Zusammenhang sinnvoll zunächst Band 1 zu lesen, da auf vieles aus dem ersten Buch Bezug genommen wird.
Im diesem Band setzen die Treckmitglieder ihre Reise von Nebraska aus fort. Da Lydiann sich am Ende des letzten Buches den Arm gebrochen hatte, übernimmt nun ihre Zwillingsschwester Laura die Tagebucheintragungen und es gibt viel zu berichten, denn die Reise verläuft anders als erwartet. Die Treckmitglieder müssen sich gegen natürlich und leider auch menschliche Gefahren wären. Dazu kommt noch, dass sich die Beziehungen zwischen den einzelnen Mitgliedern – hmm, sagen wir mal – nicht immer einfach gestalten. Jede bringt halt so seinen eigenen, einmaligen Charakter mit ein. Doch ob und wie und wer Fort Laramie erreichen wird, steht noch in den Sternen. Aber es gibt einen, der den Überblick behält und auch den Weg kennt…
Das Buch ist eine großartige Fortsetzung des ersten Bandes und die Protagonisten wachsen einem immer mehr ans Herz. Ich bin persönlich bin ja ein großer Fan von Mrs. McKelsey, die eigentlich ja nur eine Nebenrolle spielt, diese aber wunderbar ausfüllt. Wie schon im ersten Band geht es sicherlich um den historischen Teil einer Treckreise in den Wilden Westen und die Autorin beschreibt diese Fahrt aus meiner Sicht mit einer guten historischen Genauigkeit. Ein zweiter Aspekt sind die zwischenmenschlichen Beziehungen und die werden auf den verschiedenen Erfahrungshorizonten des Lesers beschrieben. Es gibt Freund- und Feindschaften zwischen Kindern und wie man lernt, wie man miteinander auskommen kann und sogar Freunde findet, wo man es nicht erwartet hätte. Es werden die Probleme eines Pflege-/Adoptivkindes sowohl aus Sicht des Kindes als auch aus der des Pflegevaters (und der Lehrerin, die so ihre eigenen Vorstellungen hat.). Aber auch Schwierigkeiten der Erwachsenen werden nicht ausgelassen. Ein letzter Bereich und aus meiner Sicht der wichtigste ist der christliche Glaube, den Heidi Ulrich so wundervoll mit der Geschichte verknüpft. Nicht nur das Andachten gehalten werden oder jemand betet, es werden auch Bibelverse genannt und das Wort Gottes in den Alltag hineingebracht. Und genau das macht dieses Buch so lesenswert, weil der Glaube so schlicht und doch so schön alltäglich im Leben dieser Menschen ist. Nicht bei allen, aber darum geht es ja auch, wie erkennen Außenstehende den Glauben am Leben von Christen und fühlen sich davon so überzeugt, dass sie selbst zum Glauben kommen.
Ein wirklich großartiges Buch, das ich wie auch den ersten Band nur weiterempfehlen kann. Ich hoffe sehr, dass diese Reihe noch fortgesetzt wird, es ist noch einiges offen, was ich im Leben der Protagonisten weiterverfolgen möchte.
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von Regina (Veröffentlicht am 04.02.2025)
ein ganz besonderes Lesevergnügen
Der zweite Band der Siedler-Serie ist genauso gut und spannend wie der erste Band (Weiter Weg nach Westen).
Auch in diesem Band bekommt man durch die verschiedenen Perspektiven einen großen Überblick über das gesamte Geschehen. Es ist toll zu lesen, wie die Kinder aber auch die Erwachsenen diese ungewisse Reihe empfinden und wie sie mit den vielen verschiedenen Situationen und Schicksalsschlägen umgehen.
Schon während dem ersten Band der Siedler-Serie sind mir die Charaktere ans Herz gewachsen und ich habe mit Freude ihren weiteren Weg auf der Reise gelesen.
Auch diesmal hat einen das Lesefieber gepackt und man konnte einfach nicht mit dem Lesen aufhören.
Fazit: Dieser Band ist eine ganz große Herzensempfehlung. Das Lesen dieser Geschichte lohnt sich alle mal. -
von KleinerVampir (Veröffentlicht am 25.12.2024)
Spannende Geschichte aus der Zeit der Besiedlung des Wilden Westens. Empfehlung!
Buchinhalt:
1868 macht sich ein Siedlertreck von Iowa auf in den Westen. Die Reise ist entbehrungsreich und gefährlich: Banditen, Indianer und das Land selber setzen den Siedlern zu. Während wilde Büffelherden und ein Schmuckdieb die Menschen des Trecks in Atem halten, hat Treckführer Henderson alle Hände voll zu tun, die Gruppe in den Westen zu führen. Ihm anvertraut der achtjährige Davy, dessen Vater von Banditen getötet wurde. Werden die Siedler ihr Ziel mit Gottes Hilfe erreichen? Und wird Anna Wagner ihren Mann Peter je wiedersehen, der von Indianern entführt wurde?
Persönlicher Eindruck:
Im zweiten Band ihrer Siedler-Serie nimmt Autorin Ulrich ihre Leser mit ins 19. Jahrhundert, in die Zeit der Besiedlung des amerikanischen Westens. Im Stil von „Unsere kleine Farm“ erzählt sie die Geschichte einer kleinen Gruppe Siedler, die mit ihren Planwagen, ihrem Vieh und reichlich Gottvertrauen auf dem Weg sind, im Westen neu anzufangen. Teil des Ganzen sind einen Gruppe Kinder, die im Mittelpunkt der Erzählung stehen: die Zwillinge Lydiann und Laura, der freche Luke, sowie Davy, ein Waisenjunge, den der Treckführer unter seine Fittiche genommen hat und einige weitere.
Die Geschichte ist sehr spannend und sorgt für reichlich Kopfkino, Westernfreunde jeden Alters sind hier genau richtig. Eigentlich ist die Geschichte konzipiert für Kinder ab 12 Jahren, begeistert aber Erwachsene gleichermaßen.
Der Spannungsbogen wird von Beginn an hoch gehalten, Banditen, Präriefeuer und die Unbill des rauen Alltages halten die Siedler auf Trab und nicht zuletzt ein Dieb, der sich in ihren eigenen Reihen befindet. Nachdem die Erwachsenen es nicht schaffen, herauszufinden, wer hinter zahlreichen Diebstählen steckt, nehmen es die Kinder schließlich selbst in die Hand.
Gut gefallen haben mir die zahlreichen farbigen Illustrationen sowie Landkarte und Charakterzeichnungen zu Beginn des Buches. Die Aufmachung ist der hochwertig und enthält sogar ein Lesebändchen.
Als christlicher Roman wohnt der Geschichte auch eine mittelstarke christliche Prägung inne und behandelt Themen wie Vergebung, Gottvertrauen und Nächstenliebe.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und vor dem inneren Auge des Lesers lebendig. Die Sprache ist zeitgemäß aber epochenpassend gewählt und so steht die Geschichte in nichts den Großen des Genres nach.
Da es sich um den zweiten Band der Reihe handelt, braucht man einen Moment, wenn man als Neueinsteiger beginnt, zu lesen – findet sich aber schnell zurecht. Vorkenntnisse aus Band 1 sind nicht unbedingt nötig. Die Handlung ist in sich rund, aber noch nicht abgeschlossen: die Reise nach Montana geht für einen Teil der Gruppe weiter, der Rest hat sich einem Treck nach Oregon angeschlossen. Bleibt nur zu hoffen, dass Frau Ulrich im dritten Band beide Handlungsstränge neu aufnimmt, denn die Menschen sind mir inzwischen richtig ans Herz gewachsen.
Fazit: ein schöner Siedler-Roman für alle Freunde von Janette Oke und dem Western-Genre an sich, die niveauvolle Unterhaltung mit christlicher Botschaft zu schätzen wissen. Eine absolute Leseempfehlung, mir hat das Buch sehr gefallen!
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