Herren der Erde

Götterangst und Menschenopfer in Neuguinea

(Buch - Gebunden)

Sie leben mitten im Dschungel, nennen sich stolz »Herr der Erde« und haben ständig Angst, gefressen oder wegen eines kultischen Fehltritts getötet zu werden.

Das ist das Volk der Yali – gefürchtete Kannibalen aus den wilden Schneebergen Westpapuas. Doch plötzlich verändert sich ihr Leben dramatisch, als der Pioniermissionar Stan Dale mit seinen Leuten auftaucht. Für die Yali bricht eine völlig fremde Welt herein, voller Konflikte, Angst und lebensgefährlicher Situationen. Ein schreckliches Ereignis scheint alles zunichtezumachen. Doch was nach einer großen Niederlage aussieht, wird zum Anfang von etwas Neuem.

Diese spannende, wahre Geschichte stellt Fragen, die bis heute aktuell sind: Wie begegnet man fremden Kulturen mit dem Evangelium, und was passiert, wenn zwei Welten aufeinanderprallen? Ein fesselnder Bericht über Angst, Opferbereitschaft und den Segen, der aus dem Gehorsam zu Gott erwächst.

16,90 €
Lieferbar
Artikel ist bereits im Warenkorb.
Auf den Merkzettel

Ihre Vorteile:

Details

    • Sachgebiet:
      Jugendbücher
    • Seitenzahl:
      512 S.
    • Maße:
      13,5 x 20,5 x 2,6 cm
    • Gewicht:
      579g
  • Dieses Produkt ist preisgebunden:
    Ja
  • Download-Material:
  • Angaben zum Hersteller nach GPSR:
    Christl. Literatur-Verbreitung e.V.
    Ravensberger Bleiche 6
    33649 Bielefeld
    DEUTSCHLAND
    gpsr@clv.de

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Eindrücklich, erschütternd und ermutigend

    Dieses Werk schildert die Begegnung des Evangeliums mit den Yali in Westneuguinea – ein Volk, das von Angst, Gewalt und finsteren religiösen Bindungen geprägt war. Richardson zeigt, wie Gottes Wahrheit in eine Welt voller Menschenopfer, Geisterfurcht und Kannibalismus eindringt. Die Fragen, die sich stellen, sind elementar: Was macht das Evangelium unter einem Volk, dessen Kultur von Tod und Furcht regiert wird? Und was geschieht, wenn Christus dort Herr wird?

    Wer ist der Autor?
    Don Richardson war Missionar und Anthropologe. Bekannt wurde er durch „Friede durch Blut“ und andere missiologische Klassiker, die zeigen, wie biblische Wahrheit Kulturen durchdringt. Seine Werke verbinden scharfe Beobachtungsgabe, historische Genauigkeit und eine tiefe Überzeugung von der Macht des Evangeliums.

    Worum geht’s?
    Das Buch schildert in vier großen Teilen den gewaltigen Kontrast zwischen der Welt der Yali und dem Licht des Evangeliums. Die frühen Kapitel beschreiben die Yali in ihrer religiösen Finsternis: Götterangst, grausame Initiationsrituale, Menschenopfer und permanente Kriegszüge, wie die Szenen aus Hwim und Sivimu eindrucksvoll zeigen Der Leser bekommt ein eindringliches Bild einer Kultur, die im wahrsten Sinne im Tod lebt.

    Dann steigt Richardson in die Arbeit der Missionare Stan Dale, Bruno de Leeuw und später Phil Masters ein. Er schildert ihren Mut, ihre Opferbereitschaft und schließlich den Märtyrertod Dales und Masters im Seng-Tal. Der Stil bleibt historisch genau, erzählerisch packend und geistlich klar. Immer wieder wird deutlich: Gott schreibt Geschichte, auch durch Leid. Das Buch zeigt, wie die Verkündigung von Christus in einer tödlichen Umgebung Wurzeln schlägt – trotz Widerstand, Blutvergießen und Rückschlägen.

    Die theologische Linie ist eindeutig: Menschen sind verloren, Kulturen sind gefallen, und nur das Evangelium rettet. Die Missionare siegen nicht durch Diplomatie oder Kulturverständnis, sondern durch unerschütterliches Vertrauen in Gottes Wort und durch Opferbereitschaft. Genau das macht das Buch seelsorgerlich wertvoll: Es rückt Christus in den Mittelpunkt und zeigt die Realität geistlicher Finsternis ohne Beschönigung.

    Wer soll es lesen?
    Ideal für Christen, die missionarisch denken, für Leiter, junge Männer, Schüler und alle, die verstehen wollen, wie radikal das Evangelium wirkt – und welchen Preis es kosten kann, wenn man Christus folgt.

    Was gibt es Kritisches?
    Manchmal entfalten sich die kulturellen Beschreibungen sehr ausführlich, sodass geistliche Reflexionen zeitweise in den Hintergrund treten. Zudem setzt Richardson gelegentlich Akzente anthropologischer Deutung, die nicht immer explizit durch Bibeltexte begründet werden. Dennoch bleibt seine Grundlinie bibeltreu und klar christozentrisch.

    Wie kann ich das Werk nutzen?
    Für Predigten und Bibelarbeiten liefert das Buch starke Beispiele über Gnade im Kontext von Gewalt und Sünde. Für missionarische Teams ist es ein realistischer Spiegel des geistlichen Kampfes. Für persönliche Ermutigung zeigt es eindrücklich, wie Gott durch einfache, treue Männer Großes tut.

    Was bleibt?
    Dieses Buch erschüttert, korrigiert und stärkt. Es zeigt, wie tief der Fall des Menschen ist – und wie mächtig das Evangelium. Der Opfermut der Missionare fordert heraus, die eigene Bequemlichkeit zu hinterfragen. Vor allem aber weckt das Buch Anbetung: Christus rettet Menschen aus jeder Finsternis, und kein Volk ist zu weit weg, zu grausam, zu verworfen, als dass sein Licht dort nicht aufstrahlen könnte.
Schreiben Sie Ihre eigene Kundenmeinung

Helfen Sie anderen Kunden das Passende zu finden. Wir laden Sie ein, Ihre Erfahrungen in Form einer Produktbewertung weiterzugeben. Ein herzliches Dankeschön dafür!

Das könnte Sie auch interessieren