Mama, glaubst Du, die brauchen im Himmel noch einen Feuerwehrmann?

Was ich von meinem Sohn Mijo über Gott und das Leben gelernt habe

(Buch - Gebunden)

Ein kurzes Leben voller Lachen und Liebe

Lara Link erzählt die bewegende Geschichte ihres Sohnes Mijo, der kurz vor seinem neunten Geburtstag gestorben ist. Mit seiner schelmischen Fröhlichkeit und seinem unerschütterlichen Vertrauen war er für seine Familie - und für viele Menschen, die ihn kannten - ein echtes Vorbild. Trotz schwerer Behinderung, unzähliger Klinikaufenthalte und vieler Rückschläge hat Mijo nie seine Lebenslust verloren.

Dieses Buch ist mehr als eine Erzählung über Krankheit und Abschied. Es ist das ehrliche Zeugnis einer Familie, deren Glaube an Gott in Leid und Verzweiflung auf die Probe gestellt - und durch ihren besonderen Sohn ganz neu lebendig wurde.

Eine Geschichte voller Schmerz, Hoffnung, Humor und Liebe. Und von einem kleinen Jungen, der den Himmel schon auf Erden berührt hat.

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Details

    • Erscheinungstermin:
      19.01.2026
    • Verlag:
    • Artikel-Nr.:
      193393000
    • ISBN:
      9783765533938
    • Sachgebiet:
      Biographien
    • Seitenzahl:
      208 S.
    • Maße:
      13 x 20,5 x 1,7 cm
    • Gewicht:
      344g
  • Dieses Produkt ist preisgebunden:
    Ja
  • Download-Material:
  • Angaben zum Hersteller nach GPSR:
    Brunnen Verlag GmbH
    Gottlieb-Daimler Str. 22
    35398 Gießen
    DEUTSCHLAND
    info@brunnen-verlag.de

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Dieses Kind hat Spuren hinterlassen

    Dieses Buch geht unter die Haut. Leise, ehrlich und mit einer Tiefe, die lange nachwirkt.
    Lara Link erzählt die bewegende Geschichte ihres Sohnes Mijo, der kurz vor seinem neunten Geburtstag gestorben ist. Mijo war schwerbehindert, hatte unzählige Klinikaufenthalte und ein Leben, von dem man meinen könnte, es sei vor allem von Leid geprägt gewesen. Und doch war es ein Leben voller Lachen, Liebe, Humor und einer erstaunlichen Lebensfreude.
    „Mama, glaubst du, die brauchen im Himmel noch einen Feuerwehrmann?“ – Schon der Titel macht deutlich, wie besonders dieser kleine Junge war. Mijo, der „Feuermann“ begegnet dem Leben und auch Gott mit einer Offenheit, einem Vertrauen und einer Tiefe, die zutiefst berühren. Seine Fragen, seine Gedanken und seine Fröhlichkeit wurden für seine Familie und für viele Menschen in seinem Umfeld zu einem echten Geschenk.
    Dieses Buch ist weit mehr als eine Erzählung über Krankheit und Abschied. Es ist ein ehrliches Glaubenszeugnis. Lara Link verschweigt weder Zweifel noch Wut oder innere Kämpfe. Sie stellt die großen Fragen offen: „Gott, wie kann ich dir danken und dich gleichzeitig anschreien? Wie passen Glück und Schmerz zusammen?“ Nicht jedes Gebet heilt den Körper, aber manche heilen das Herz. Dieser Gedanke zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.
    Besonders berührend sind die Briefe, die die Mutter an Mijo schreibt. Briefe voller Liebe, Dankbarkeit, Schmerz und Ehrlichkeit. Worte, die sie nicht wirklich an ihn abschicken wird, aber die alles ausdrücken, was auf der Seele liegt. Hinzu kommen Zitate von Menschen, die Mijo begegnet sind und schildern, was er in ihrem Leben verändert hat. Man spürt: Dieses Kind hat Spuren hinterlassen.
    Beeindruckend ist auch der Umgang der Familie mit der Gewissheit, dass Mijo kein langes Leben haben wird. Seine Herzenswünsche wurden ernst genommen. Seifenblasen, besondere Aktionen, selbst ausgedachte Geschichten über Feuerwehrmänner. Die Eltern sind ganz bei ihm, im Moment, im Jetzt. Bereits in der Schwangerschaft hatte Lara den Eindruck, Gott frage sie: „Bist du bereit für ein behindertes Kind?“ Und sie sagte Ja im Vertrauen darauf, dass Gott keine Fehler macht und dass Mijo richtig und geliebt ist, genau so, wie er ist.
    Trotz aller Traurigkeit zieht sich eine tiefe Dankbarkeit durch das Buch: Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit, so kurz sie auch war. Am Ende steht die Gewissheit, dass Mijo jetzt bei Gott ist. Heil, fröhlich und vielleicht tatsächlich bei der Himmelsfeuerwehr.
    Dieses Buch lässt niemanden unberührt. Es geht an die Substanz und schenkt gleichzeitig Hoffnung. Für Menschen in ähnlichen Lebenssituationen kann es Trost und Ermutigung sein. Und für alle anderen eine eindringliche Erinnerung daran, was wirklich zählt im Leben.
    Ein sehr ehrliches, mutiges und liebevolles Buch.
  • 5/5 Sterne

    schmerzhaft schön

    Manche Lebensgeschichten sind schön, andere schmerzhaft. Diese erzählt von der Schönheit mitten im Schmerz.

    Inhalt:

    Lara Link ist Mutter von 2 Töchtern und freut sich auf ihren ersten Sohn, als plötzlich der Verdacht auftritt, dass das Baby behindert sein könnte. Auf dem Weg in die Klinik vernimmt sie eine Stimme – die Stimme Gottes? – die sie fragt, ob sie JA zu einem kranken Kind sagt.

    Am Tag der Geburt hält sie einen vermeintlich gesunden Jungen in den Armen, doch schon bald zeigt sich, dass sich der Verdacht erhärtet und der Junge eine Erkrankung hat, für die es bis heute keine Diagnose, keinen Namen gibt. Lara Link erzählt ungeschönt und ehrlich von dem 9 Jahre langen Leben ihres Sohnes Mijo und öffnet dem Leser den Blick auf wahres Glück.



    Meine Gedanken zum Buch:

    Welche Entbehrungen, Kämpfe, Zweifel und Herausforderungen die Familie erlebte, wie oft die älteren Geschwister zurückstecken, wochenlang auf ihre Mutter verzichten mussten etc., ist kaum nachzuvollziehen und kann nur von denjenigen in Gänze begriffen werden, die selbst Ähnliches erlebten oder kennen.

    Neben sachlichen Erzählungen über den Lebensweg, die Aufenthalte in den Kliniken etc. finden sich immer wieder Gebete und Briefe der Mutter an Mijo oder auch Gedanken von anderen Menschen, die Mijo erlebt haben.

    Dieses Buch hat mich tief bewegt. Dauerhaft standen mir Tränen in den Augen oder flossen ungehindert mit lautem Schluchzen. Ich habe ihren Schmerz gefühlt. Ihre Zweifel. Ihr Ringen mit Gott, denn nicht nur einmal dachte ich: Das kann ja wohl nicht wahr sein! Was soll dieser Junge und seine Familie noch alles ertragen, als eine weitere Komplikation dazu kam. Doch so ist es oftmals im Leben.

    Lara Link zeigt mit ihrer Geschichte auf, dass Gott Gebete oft nicht erhört, oder nicht so, wie wir es uns wünschen. Doch er ist selbst im größten Leid mit dabei und versorgt. Und tut Wunder. Ganz andere. Unerwartete.

    Ihre Geschichte hat für mich gezeigt, dass es in Ordnung ist, auch mal an Gott zu verzweifeln und Dinge nicht zu verstehen. Wichtig ist es nur, dass wir Menschen an unserer Seite haben, die für uns glauben und beten, wenn wir es nicht können. Durchgängig ist die Zerrissenheit zu spüren.

    Diese Biographie berührt zutiefst. Zeigt den Alltag von Familien auf, die ein todkrankes Kind versorgen müssen, dafür immer ihre eigenen Bedürfnisse hintanstellen müssen und doch so viel Freude, Spaß und Liebe mitnehmen. Mijo hatte nur 9 Jahre auf dieser Erde. Sein Leben wurde jedoch vollgelebt. Er war glücklich. Er war ein Segen für die Menschen, denen er begegnet ist, und er zeigt, dass jedes Leben lebenswert ist.

    Es ist eine Geschichte der Hoffnung, mitten im Leid.



    Das habe ich für mich mitgenommen:

    Unser Glaube wird auf die Probe gestellt.

    Bin ich bereit, Gott zu vertrauen, auch wenn ich ihn nicht fühlen kann? Wenn er Gebete nicht erhört oder beantwortet?

    Wenn wir in hoffnungslosen Situationen Gott loslassen, haben wir gar nichts mehr, denn Gott ist Hoffnung.

    Gott hält unsere Vorwürfe und Anklagen aus, bei ihm dürfen wir immer ehrlich sein.



    Fazit:

    Ich möchte diese Biographie allen ans Herz legen, um mehr Verständnis für die Bedürfnisse pflegender Familien zu fördern. Es ist kein leichtes Buch, doch es sensibilisiert auf vielen verschiedenen Ebenen.
  • 5/5 Sterne

    herzzerreißend, stark und inspirierend

    Den Lebensbericht bzw. Leidensweg der Familie zu lesen hat mich einiges an Überwindung gekostet. Es ist einfach furchtbar schwer zu lesen, was die Familie alles durchstehen musste und durch welche Höhen und Tiefen sie gemeinsam gegangen sind.

    Dies ist wahrscheinlich eines der schlimmsten Szenarien, die man als Eltern erleben kann: sein eigenes Kind zu verlieren. Es hat mein Mutterherz gebrochen, als ich über als das Leid, die Sorgen und Herausforderungen gelesen habe.

    Und nichtsdestotrotz hat man während dem Lesen des Buches gemerkt, wie die Familie gerade in diesen schweren Zeiten eine Einheit gebildet hat, wie sie die kleinsten Dinge zelebriert haben und nichts als selbstverständlich hingenommen haben. Sie haben gelernt, jeden Augenblick viel bewusster und intensiver zu leben und jede Möglichkeit zum Zelebrieren genutzt.

    Besonders inspirierend fand ich den Halt den die Familie in ihrem Glauben gefunden hat. Sie haben von Gott nicht auf alles eine Antwort erhalten und ihre Gebete wurden auch sicherlich nicht so erhört, wie sie es sich gewünscht haben und trotzdem haben sie sich auf Gott gestützt und die Kraft bekommen, diesen Weg gemeinsam mit ihm zu gehen.

    Fazit: Ich habe das Buch mit einem weinenden Auge gelesen. Es ist für mich persönlich einfach sehr schwer über das Leid von anderen Menschen zu lesen, aber es war so inspirierend, wie die Familie mit diesem Schicksalsschlag umgegangen ist und wie ihr Glaube diese Krise überstanden hat und wie sie gestärkt wurden. Eine Herzensempfehlung.
  • 5/5 Sterne

    Ehrlich, bewegend, mutmachend

    Dieses Buch, das wusste ich vorher schon, wird mich an meine Grenzen bringen. Ich habe gefühlt, gebangt, gestaunt, geweint.

    Es ist ein gutes Buch, mit einer absolut ehrlichen, ungeschönten Sicht auf das Leben mit einem schwerstkranken Kind.
    Mit der ganzen Verzweiflung, dem spürbaren Ringen um jeden Moment Lebensglück, dem Zusammennehmen aller verfügbaren Kraft, dem Schwachsein und nicht mehr weiter wissen, mit Freude und guten Erlebnissen und Erinnerungen, mit so unendlicher Stärke und grenzenloser Liebe.
    Und trotz aller großer, heftiger Zweifel: dem Vertrauen auf Gott und seinem uns vorbestimmt Weg.

    Ich ziehe den Hut vor dieser Familie! Sie hat alles nur mögliche getan, in jeder erdenklichen Hinsicht. Mijo war ein ganz besonderes Kind, mit so viel Freude am Leben und über Dinge, die kleinen und die großen. So viel Stärke, Zuversicht, Weisheit.
    Die Familie hat zusammen gehalten, aus jeder Situation das beste gemacht. Sie waren am Ende ihrer Kräfte und haben doch nie aufgegeben.
    Ich weiß nicht, ob ich diese Kraft und den Glauben in Gottes Wege haben werde in einer solchen Situation..

    Dieses Buch ist kein leichtes, es verlangt dem Lesenden viel ab. Dennoch lege ich euch dieses Buch ans Herz.
    Zum Verstehen, zum Mut machen, zum Zeigen wie schwer der Weg mit einem schwerstkranken Familienmitglied sein kann.

    Zitate:

    - Er war nie verbittert, nie zweifelnd, nicht einen einzigen Tag mutlos. Er war dem Himmel immer ein Stückchen näher als andere.

    - Du liebst das Leben und du feierst die Momente. Du entzückst die Menschen mit deiner feinen Art und bringst sie mit deinem speziellen Humor zum Lachen. Du beschwerst dich nicht und vergleichst dich nicht mit anderen. Du nimmst dein Leben so, wie es ist, und du machst aus jedem Tag das Beste.

    - „Und wenn das nicht geht, dann gehe ich zu Gott. Und dann schaue ich mir das Feuerwerk von oben an. Das ist auch schön, oder, Mama?“
  • 5/5 Sterne

    „Zutiefst traurig, bewegend, hoffnungsvoll“

    Der Lebensbericht Mijos „Mama, glaubst Du, die brauchen im Himmel noch einen Feuerwehrmann?“ von Lara Link ist die bewegendste Kinderbiografie, die ich bislang gelesen habe. Die Autorin erzählt darin die Geschichte ihres Sohnes Mijo, der die 9 Jahre seines jungen Lebens zwar todkrank war, sie aber dennoch voll ausgekostet hat.

    Bereits in der Schwangerschaft stellte Gott ihr die Frage, ob sie bereit für ein krankes Kind wäre. Nach der Geburt von Mijo erlebt die junge Familie ein paar Hochs und ganz viele Tiefs, denn es stellt sich bald heraus, dass ihr Sohn so krank ist, dass er die Medizin an ihre Grenzen bringt, dass er sich mehrmals ins Leben zurückkämpfen muss und dass sich die gesamte Familie auf ein Leben mit einem pflegebedürftigen Kind einstellen muss.

    Mit einer ganz feinen Art beschreibt die Autorin das Leben ihres Sohnes, die vielen Arztbesuche und unzähligen Klinikaufenthalte, die Momente der Freude und des unbändigen Lachens mit dem kleinen Mijo, aber auch die Zeiten, in denen sie als Mama zusammengebrochen ist, in denen sie nicht mehr wusste, wie es weitergehen soll und wie sie darin Gott in Frage gestellt hat. Untermalt wird dieser Lebensbericht von Zitaten nahestehender Personen, von Pflegepersonal und Familie, die unvergessliche Erlebnisse mit Mijo durchgestanden haben. Auf liebevolle Weise gibt sie den Ärzten, um ihre Anonymität zu wahren, Namen anhand deren Charakterzügen, so dass die Leserschaft direkt ein Bild vor Augen hat und die einzelnen Schritte und Entscheidungen besser nachvollziehen kann. Auch ihre formulierten Briefe an ihren Sohn und die Gebete an Gott veranschaulichen der Leserschaft die Erlebnisse eindrücklich.

    Gnadenlos ehrlich schreibt Lara Link ihre Anklage Gott gegenüber, der in Seiner Souveränität entschieden hat, kein Heilungswunder bei Mijo eintreten zu lassen, sondern mit der Familie durch eine Tiefe geht, bei der mir während des Lesens dauerhaft Tränen heruntergelaufen sind. Wie bewegend ist es, dass sie erkennen durfte, dass sie dennoch im tiefsten Leid an Gott festhalten muss, weil ihr sonst nichts mehr bleibt.

    Mit der Geschichte von Mijo vermittelt Lara Link Demut vor Gott und Seinen Entscheidungen und gleichzeitig so viel Dankbarkeit für die kleinen Dinge, die im Leben wirklich zählen und zusätzlich eine riesige Portion Hoffnung auf das Leben in Ewigkeit, in der sie ihren Mijo wiedersehen wird.

    Dieses bewegende und aufrüttelnde Buch über den kleinen Mijo empfehle ich von Herzen weiter. Auch, wenn es keine leichte Kost ist und einen zutiefst mitreißt, lenkt es den Blick auf das, was im Leben wirklich zählt. Und dieser geänderte Fokus braucht jeder Mensch, egal, ob man selbst Kinder hat oder nicht. Ich möchte Lara Link an dieser Stelle für ihre Offenheit, ihren Mut und ihren Glauben danken, die sie so ehrlich mit uns in diesem Buch teilt.
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