Mensch, bitte wenden

Ein Plädoyer für Auszeiten und ein bewusstes Leben

(Buch - Gebunden)

Über 50 Prozent der Berufstätigen in Deutschland sehnen sich nach einer Auszeit. Stattdessen funktionieren wir weiter, oft mit körperlichen Beschwerden und entleerten Seelen. Unserer Gesundheit, unserer Ehe oder Familie zum Trotz versuchen wir mit der Hochleistungsgesellschaft Schritt zu halten. Es kann nicht sein, dass wir besser auf Anna hören – die Stimme meines Navigationsgeräts – als auf die Warnsignale unseres Körpers und unserer Seele.

Mensch, bitte wenden.
Inspiration hierzu findet Jimmy Hong in seinem eigenen Sabbatjahr und nimmt den Leser mit auf eine Reise. Ehrlich, alltagsnah, theologisch reflektiert und mit einem Hauch von Selbstironie richtet Hong den Blick auf das Wesentliche des Menschen: innere Ruhe, persönliche Erfüllung und vitale Spiritualität.

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Details

    • Erscheinungstermin:
      26.05.2025
    • Verlag:
    • Artikel-Nr.:
      588926000
    • ISBN:
      9783910955264
    • Sachgebiet:
      Lebenshilfe
    • Seitenzahl:
      192 S.
    • Hinweise:
      Mit Vorwort von Johannes Hartl
    • Maße:
      13,4 x 21 x 1 cm
    • Gewicht:
      360g
  • Dieses Produkt ist preisgebunden:
    Ja
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  • Angaben zum Hersteller nach GPSR:
    Neufeld Verlag
    Inhaber: David Neufeld
    Schlagäcker 18
    92706 Luhe-Wildenau
    DEUTSCHLAND
    info@neufeld-verlag.de

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Zeit zum Wenden

    Mensch, bitte wenden.
    Ein Plädoyer für Auszeiten und ein bewusstes Leben


    Autor: Jimmy Hong
    Verlag: Edition Wortschatz
    Print: 178 Seiten
    4,5/5 Sternen


    „Wenn Weisheit per Definition angewandte Erkenntnis ist, stellt sich die Frage: Besitzen wir tiefgreifende Weisheit oder bleiben wir lediglich bei bloßen Erkenntnissen stehen?“ (S. 131)


    Inhalt:
    In einer Welt, in der schneller, höher, weiter alles ist, was zählt, lädt uns der Autor dazu ein, einen Schritt raus aus der Hektik zu machen, uns nach innen zu wenden, achtsam zu werden und uns neu auszurichten. Auf Gott. Auf die Dinge, die wirklich zählen und Wert haben.
    In drei Teilen gegliedert, nimmt uns das Buch auf der Reise des Autors und seiner Familie mit. Als Prediger ist Jimmy oft und viel unterwegs. Es gibt immer ein nächstes Projekt, eine nächste Predigt, noch einen Gottesdienst etc., und er erkennt, dass man im Leben oftmals funktioniert, sich dabei aber mehr und mehr von der eigenen Persönlichkeit entfernt oder gar von Gott, für den man vielleicht sogar vollzeitlich im Dienst ist.
    Im ersten Teil erörtert der Autor, warum wir manchmal umkehren müssen, um voranzukommen. Teil zwei zeigt einen neuen Weg, Menschsein zu leben. Diese Teile umfassen neun Stationen aus seinem Leben, besonders auch seinem einjährigen Sabbatical.
    Teil drei befasst sich mit der Schlacht im Alltag und blickt auch ehrlich auf das Leben, ein Jahr später. Was wurde wirklich so sehr verinnerlicht, dass es nun Teil des Lebens geworden ist, und was klappt vielleicht schon wieder nicht mehr?


    Das mochte ich:
    -Jimmy schreibt ehrlich. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und beschönigt nichts. Versagen gehört zum Leben dazu und auch ein Pastor ist nicht perfekt.
    -Der Schreibstil war erzählend. Ein feiner Humor durchzog die vielen Erzählungen und Berichte und brachte mich manches Mal zum Schmunzeln.
    -Alle Tipps sind alltagsnah und wirklich für jeden umzusetzen, und dafür braucht es nicht unbedingt eine einjährige Auszeit im Ausland. So wird z. B. ein Micro-Sabbatical eingeführt und mit praktischen Übungen bereitgestellt, das dabei helfen kann, sich 2 × am Tag wieder bewusst auf Gott auszurichten. Hierfür wird als Grundlage die Lectio divina verwendet.
    -Am Ende jedes Kapitels gibt es eine „Ausfahrt zum Wenden“. Das sind Fragen, Anregungen oder Gedanken. Diese laden zum Nachdenken ein und fordern dazu auf, Dinge anzugehen.


    Besonders gut fand ich:
    Das Buch klingt auf den ersten Blick nach einem Ratgeber zur Selbstoptimierung und gerade durch Begriffe wie Achtsamkeit, Reise nach Innen, etc. könnte man das meinen, doch macht der Autor klar, dass es ihm um mehr geht: „Die Kombination aus theologischer Reflexion und den Erkenntnissen über die Selbstwahrnehmung bereichert meine Suche – nach mir selbst und schließlich auch nach Gott. Es gibt keine tiefe Gotteserkenntnis ohne eine tiefe Selbsterkenntnis, und keine tiefe Selbsterkenntnis ohne eine tiefe Gotteserkenntnis. Sowohl Gott als auch wir selbst sind am besten in der Beziehung zueinander zu erkennen.“ (S. 74)


    Das habe ich für mich mitgenommen:
    Es ist unglaublich wichtig, dass wir uns an den Rhythmus halten, den unser Schöpfer, für uns gedacht hat. Wir können funktionieren und jahrelang schaffen und rennen, doch irgendwann brennen wir aus und dann kann es zu spät sein. Wir brauchen echte Freiheit, Ruhe und Erholung und die Möglichkeit, mit Gott in Verbindung zu sein.


    Das mochte ich nicht so:
    Die ganzen Bezüge auf frühchristliche (katholische) Praktiken, haben mich zunächst etwas verwirrt, da ich es bei ihm nicht erwartet hatte, glaube jedoch, dass diese dazu beitragen und dabei helfen können, im Gebet z. B. konzentrierter zu bleiben, da man einem gleichbleibenden Ablauf folgt.
    Bei allem gilt: Prüft alles, das Gute behaltet.


    Fazit:
    Jimmy Hong hat mich mit seinem Buch angesprochen und dazu ermutigt, mehr darauf zu achten, den Sabbat zu halten. Wenn auch nicht als ausgedehnte Auszeit, doch als kurze Pausen in der Hektik des Alltags mit Rückbesinnung auf den, der mir echte Ruhe schenken kann und Weisheit bei allen Dingen, sodass ich nicht als „Maschine“ durch die Tage rase, sondern nach dem Ausschau halte, was wirklich wichtig ist.
    Ein Buch, das zwar schnell gelesen, jedoch nur langsam gelebt werden kann. Doch ich bin überzeugt, dass es wert ist, beachtet und umgesetzt zu werden.

  • 5/5 Sterne

    Ein wichtiges Buch zu einem absolut relevanten Thema!

    Ein wichtiges Buch zu einem absolut relevanten Thema! Mich hat der Titel neugierig gemacht und als ich dann den Klappentext gelesen hatte, war mir klar, dass das ein Buch ist, was ich lesen muss!

    Und so war es dann auch. Dieses Buch hat mir so viel Input gegeben, dass ich es mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit mehrmals lesen werde müssen, um wirklich alles richtig sacken zu lassen.

    Es gab mir viele Anregungen und die Dinge, die der Autor beschreibt, haben teilweise bei mir voll ins Schwarze getroffen (wenn man bereits auf den ersten Seiten Tränen in den Augen hat, dann spricht das glaube ich für sich…).

    Ich bin dankbar, dass Gott Jimmy und sein Buch „Mensch, bitte wenden“ verwendet hat, um mir einige Dinge in meinem Leben (erneut) aufzuzeigen. Liebevoll, aber deutlich. Denn wir können nicht ewig in denselben ungesunden Gedankenmustern, Verhaltensweisen und Lebenstempo verharren, ohne irgendwann einen Vollcrash zu erleiden.

    Etwas, dass ich bereits weiß und erlebt habe, aber auch etwas, was gar nicht so leicht ist zu ändern.

    Es braucht Zeit.
    Es braucht Gebet. Viel Gebet.
    Es braucht – wo möglich – Unterstützung und Ermutigung von außen.
    Es braucht eine bewusste Entscheidung unsererseits.
    Und es braucht Gnade… immer wieder neu Gnade.

    Doch ich bin überzeugt, dass es sich lohnen wird. Ein Leben abseits des Hamsterrades wartet auf uns. Und wir müssen es ja nicht alleine schaffen… Gott selbst hilft uns, in das Leben der Fülle zu kommen, von dem Jesus in Johannes 10, 10 spricht.

    Ich bin bereit und du?
  • 5/5 Sterne

    Eine Einladung zum Leben

    itte Klappentext lesen.

    Das Buch von Jimmy Hong ist in drei Teile unterteilt. Es beginnt praktischer weise mit dem Anfang - dem warum. Im zweiten Teil dürfen wir ihn durch sein Sabbatjahr begleiten um dann im dritten Teil seine "Schlacht im Alltag" zu verfolgen.

    Der Schreibstil ist sehr ungezwungen, mehr ein Gespräch als Sachliteratur. Manchmal kann er vielleicht schon etwas zu flappsig erscheinen, aber immer sympathisch. Mit manchen Begriffen hatte ich meine Schwierigkeiten, da sie mir theologisch fremd sind (wie z.B. "Spiritualität" in Bezug auf den christlichen Glauben) doch das kann ja jeder unterschiedlich bewerten. Es war spannend und interessant seinen Gedanken und Wegen zu folgen. Obgleich er immer authentisch bleibt, habe ich mir manchmal mehr nutzlose Randinfos zu seinem Sabbatjahr gewünscht. Einfach banale Dinge die er so erlebt hat. Doch man spürt, dass er etwas weitergeben will und deshalb in seinem Schreiben fokussiert bleibt. Ich hoffe, ich treffe es richtig, wenn ich sage, dass er den Leser auffordern will sein Leben zu Leben und nicht in aller Eile hindurch zu rennen. Sich selber auch mal auszuhalten und nachzuspüren, was im Inneren vor sich geht. Gott die Gelegenheit zu geben zu uns zu reden und nicht ständig abgelenkt zu sein. Ich denke, er möchte das wir ganz Mensch sind, so wie Gott uns gedacht hat, in seinem Lebensrhythmus und nicht wie eine seelenlose Maschine.

    Und dabei wird dann Teil drei so wichtig. Wie geht es nach dem Jahr weiter? Welche Vorsätze bewähren sich? Denn hier kann auch der Leser, der gerade im Alltag steckt, sich seine Perlen raussuchen. Ich habe mir einige Dinge markiert und werde versuchen sie Stück für Stück in meinen Alltag zu integrieren denn: "Gewohnheiten scheinen mir in der Bewertung dem Geld ähnlich zu sein. Sie sind an und für sich neutral und besitzen doch eine unsichtbare Kraft." S. 170.

    Ich empfehle dieses Buch gerne weiter. Es ist locker, freundlich, humorvoll, tiefgründig und dabei auch sehr nützlich.
  • 5/5 Sterne

    Eine tolle Mischung aus Inspiration, Ehrlichkeit und Humor

    Ich war sehr gespannt auf dieses Buch von Jimmy Hong. Ich “kenne” ihn von Jugendfreizeiten und Jugendgottesdiensten und habe ihm, nicht zuletzt wegen seiner humorvollen Art, immer sehr gerne zugehört.
    Und ich wurde absolut nicht enttäuscht!

    Das hier ist kein Buch das man mal kurz zwischendurch liest, spätestens nach dem ersten Kapitel würde man sich das vermutlich nicht mehr trauen. Spaß beiseite - gleich zu Beginn fordert der Autor den Leser heraus, gnadenlos ehrlich zu sein, mit dem Kreislauf in dem wir oftmals festzustecken scheinen.

    Das Buch beginnt mit einer kurzen Einführung in das Thema und der Autor nimmt uns mit hinein, wie es dazu kam, dass er sich für ein einjähriges Sabbatical entschieden hat, welches ihn dann auch zu diesem Buch inspirierte.
    Im zweiten Teil begleiten wir ihn dann durch die Monate seines Sabbaticals und erfahren was er in diesen Zeiten lernen durfte und welche Herausforderungen er hatte.
    Im dritten und letzten Teil gibt er wertvolle Impulse für den Alltag und macht ein Jahr nach seinem Sabbatical eine kurze Bestandsaufnahme.

    Das Buch lässt sich sehr angenehm und leicht lesen mit ganz viel Ehrlichkeit, Inspiration und einer Portion Humor.
    Und irgendwie ist es erschreckend und erfrischend zugleich. Erschreckend, wenn man sich selbst in den Mustern wiederfindet und doch erfrischend, weil er die Dinge beim Namen nennt und eine Perspektive für Veränderung aufzeigt.

    Für alle die ihren Urlaub noch vor sich haben: besorgt euch dieses Buch! So kann das Gelesene hoffentlich in den freien Tagen nachhallen und seine Wirkung zeigen.

    „Vorab noch eine eine Warnung: Diese Reise benötigt Demut, einen Hauch Selbstironie und die Bereitschaft, die Oberflächlichkeit hinter sich zu lassen.“ (Zitat, S.18)
    Wer dazu bereit ist, für den ist dieses Buch genau richtig!
  • 5/5 Sterne

    Ein erfrischendes Buch von Jimmy Hong mit tiefen und humorvollen Einblicken in seinen Selbstversuch ein Jahr lang Sabbat zu leben

    Jimmy Hong vermittelt in seinem Buch „Mensch, bitte wenden“ viele wertvolle Aspekte um die Beziehung mit Gott zu vertiefen.

    Die offenen und ehrlichen Einblicke die er in seine eigene Entwicklung gewährt haben mich beim Lesen immer wieder berührt, ermutigt, zum Schmunzeln gebracht und angespornt.

    Es geht unter anderem um den Segen der Langsamkeit, um die Rolle des modernen Pastors, um die Kategorisierung von Psalmen und darum wie sie auch heute noch inspirierende Quellen für das ehrliche Gespräch mit Gott sein können.

    Autoren wie Dallas Willard und John Mark Comer werden zitiert, der Suizid eines Berufskollegen erwähnt und betrauert.

    Auf Seite 120 lesen wir: „Ich war lange der Annahme, dass ich in Sachen Frömmigkeit ganz gut unterwegs sei im Vergleich zur Mehrheit der Menschen. Ich gehe in die Kirche, lasse den Klingelbeutel nicht an leer an mir vorbeigehen, bete häufiger als der Durchschnitt und halte mich fern von kriminellen Aktivitäten - bin noch nicht einmal FC Bayern-Fan. Doch nicht im Vergleich zu anderen Menschen, sondern gemessen an der biblischen Einladung zur göttlichen Kommunikation ist noch reichlich Raum für Wachstum.“

    Jimmy Hongs Sprachstil ist up-to-date. Er ist sowohl für solche Leser geeignet, die bereits eine persönliche Beziehung zu Jesus haben, als auch für solche, die hierbei noch auf der Suche sind. Dieser Spagat scheint mir gelungen, wenngleich dadurch manchmal die sprachliche Zugespitztheit fehlt.

    Abgerundet wird das Buch durch den Hinweis auf seine Internetadresse unter der für jeden Tag zwei kurze Inspirationen für Gebetszeiten zu finden sind.
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