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von peedee (Veröffentlicht am 06.02.2024)
Ein Buch der Hoffnung
Die Autorinnen haben 17 persönliche Geschichten von Gästen der TV-Sendung „Mensch, Gott!“ aufgeschrieben. Die porträtierten Menschen erzählen von den Abgründen ihres Lebens, den Begegnungen zwischen Himmel und Erde und wie sie schlussendlich zu Gott fanden und neue Hoffnung für das Weiterleben geschenkt bekamen.
Erster Eindruck: Das Cover ist nicht speziell auffällig, hingegen der Buchtitel schon – gefällt mir.
Nachdem ich von der erstgenannten Autorin bereits „Von Gott berührt“ gelesen habe, war ich sehr auf das vorliegende Buch gespannt. Hier finden sich z.B. folgende Geschichten:
- Ein Mann erzählt über den Pakt mit dem Teufel, seine Drogensucht und die Beschaffungskriminalität: „Ich hatte irgendwann eine Hornhaut auf dem Gewissen und war bereit, über Leichen zu gehen.“
- Eine Frau leidet unter Angst und Panikattacken, die bei ihr zum kompletten Zusammenbruch führen.
- Ein Ehepaar erzählt darüber, dass ihr Sohn ermordet wurde und wie sie vergeben konnten.
„Vergeben ist keine Schwäche, im Gegenteil: Wer vergibt, muss Stärke zeigen, denn er muss sich selbst überwinden, seine Gefühle, seinen Hass.“
Das Buch wäre mit seinen 128 Seiten schnell ausgelesen, aber aufgrund der gehaltvollen Geschichten musste ich zwischendurch pausieren. Die persönlichen und auch sehr leidvollen Erfahrungen, von denen der Leser hier die Spitze des Eisbergs zu sehen bekommt, haben mich sehr betroffen gemacht. Umso mehr hat es mich beeindruckt, wie sie vom Wendepunkt in ihrem Leben erzählt haben und wie es für sie sodann weiterging. Vielen Dank an alle, die so offen über ihr Leben – und Leiden – erzählt haben und dadurch auch vielen wieder Mut machen. Von mir gibt es 5 Sterne.
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